Sparkasse Passau begleitet innovatives Landwirtschaftsprojekt
Strom statt Diesel: Wie gute Beratung innovative Investitionen in der Landwirtschaft möglich macht
Wer in der Landwirtschaft investiert, braucht nicht nur eine gute Idee, sondern oft auch den richtigen Hinweis zur richtigen Zeit. Genau hier zeigt sich, wie wertvoll spezialisierte Beratung sein kann.
Ein aktuelles Beispiel aus der Region verdeutlicht das besonders eindrucksvoll: Agrarkundenbetreuer Daniel Greindl von der Sparkasse Passau hat mit seinem Fördermittelwissen und seiner branchenspezifischen Beratung ein außergewöhnliches Projekt begleitet.
Der entscheidende Impuls kam aus dem Agrarkunden-Newsletter
Daniel Greindl informiert die von ihm betreuten landwirtschaftlichen Betriebe regelmäßig über neue Förderprogramme, günstige Finanzierungen und relevante Entwicklungen im Agrarbereich. Über seinen Agrarkunden-Newsletter machte er auch auf das „Bundesprogramm Energieeffizienz in der Landwirtschaft“ aufmerksam.
Genau dieser Hinweis wurde für einen landwirtschaftlichen Betrieb aus Untergriesbach zum Ausgangspunkt einer besonderen Investition.
Ein vollelektrischer Futtermischwagen als Zukunftsinvestition
Landwirt Hans-Georg Kainz suchte bereits seit Längerem nach einer Alternative für seinen bisherigen Futtermischwagen mit Dieselantrieb. In der Beratung mit Daniel Greindl wurde schnell deutlich, dass das Förderprogramm sehr gut zum geplanten Vorhaben passen könnte.
2025 wurde der Förderantrag für den Kauf eines vollelektrischen Futtermischwagens gestellt. Das Investitionsvolumen lag bei rund 250.000 Euro netto.
Nach mehreren Monaten Bearbeitungszeit erhielt der Betrieb im Frühjahr dieses Jahres einen Förderbescheid über mehr als 100.000 Euro.
Deutschlandweit ein besonderes Projekt
Bei der angeschafften Maschine des italienischen Herstellers Faresin handelt es sich um den deutschlandweit ersten Futtermischwagen, der die Futterentnahme aus dem Silo, das Mischen der verschiedenen Bestandteile und die Verteilung des Futters im Stall in einer einzigen Maschine vereint.
Damit steht das Projekt beispielhaft für den Wandel hin zu mehr Energieeffizienz und moderner Technik in der Landwirtschaft.
Die Vorteile im laufenden Betrieb
Die Investition bringt für den Betrieb zahlreiche konkrete Vorteile:
Deutliche Diesel-Einsparung
Der neue Futtermischwagen spart rund 23 Liter Diesel pro Tag.
Spürbare CO₂-Reduktion
Auf das Jahr gerechnet entspricht das einer Einsparung von rund 22 Tonnen CO₂.
Höherer Autarkiegrad
Die Maschine kann mit Strom aus den betriebseigenen PV-Anlagen geladen werden. Das erhöht die Unabhängigkeit des Betriebs.
Weniger Wartung und geringere Kosten
Durch die reduzierte Mechanik sinkt der Wartungsaufwand. Gleichzeitig ergeben sich über die Jahre spürbare Einsparungen bei den Betriebskosten.
Verbesserungen für Stall und Tierwohl
Weniger Lärm und keine Abgase im Stall sorgen für bessere Bedingungen im täglichen Betrieb.
Fördermittel und Finanzierung sinnvoll kombiniert
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war nicht nur die Fördermittelberatung, sondern auch die passende Finanzierung des verbleibenden Investitionsbetrags. Hier konnte Daniel Greindl zusätzlich eine attraktive Lösung über die Landwirtschaftliche Rentenbank einbinden.
So entstand ein stimmiges Gesamtkonzept aus Förderzuschuss und günstiger Finanzierung.
Gute Beratung macht oft den Unterschied
Das Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, Fördermöglichkeiten frühzeitig zu erkennen und mit einer individuellen Finanzierung zu verbinden. Genau darin liegt die Stärke spezialisierter Betreuung.
Mit seinem Know-how, seinem Branchenverständnis und seinem aktiven Informationsangebot über den Agrarkunden-Newsletter hat Daniel Greindl in diesem Fall den entscheidenden Beitrag dazu geleistet, dass eine innovative Investition in der Region realisiert werden konnte.
Sie planen selbst eine Investition im Agrarbereich?
Die Sparkasse Passau unterstützt Sie gerne bei der Suche nach passenden Fördermitteln und Finanzierungslösungen – persönlich, regional und mit Blick auf die Besonderheiten landwirtschaftlicher Betriebe.
Dazu der Presseartikel aus der Passauer Neuen Presse.
Fotos: Max Mauritz

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