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Kunden-Servicecenter verlagert

Gleichsam gegen den Strom hat die Sparkasse Passau Anfang März ihr Kunden-Servicecenter donauaufwärts verlagert. Die Einrichtung, mit der das öffentlich-rechtliche Geldinstitut seit drei Jahren auf der Digitalisierungswelle Kurs hält, ist aus der eigenen Immobilie in der Passauer Ludwigstraße aus- und nach Vilshofen in die Aidenbacher Straße umgezogen. 22 neue Arbeitsplätze sind dort entstanden – „Ein klares Bekenntnis zum Standort Vilshofen!“, wie Rudolf Marx, Vertriebsdirektor Multikanal, unterstreicht.

Kundenservice-Center

Symbolische Schlüsselübergabe für das neue Sparkassen-Kunden-Servicecenter in Vilshofen an die Leiterin Ursula Bachmayer: v.l. Vorstandsmitglied Andreas Hieke und Vertriebsdirektor Multikanal Rudolf Marx sowie v.r. Vorstandsmitglied Eckhard Helber und Vorstandsvorsitzender Christoph Helmschrott. −Foto: Brunner

 

Exklusiv durfte der VA einen Blick in die neugestalteten Räume neben dem Servicecenter Vilshofen-Süd werfen, die nur den Mitarbeitern offen stehen. Die Kommunikation läuft dort schwerpunktmäßig via Telefon – als Ergänzung des Serviceangebots in der Internetfiliale und als Unterstützung für die Kundenberater, die sich überwiegend in Beratungsgesprächen befinden. „Das ist bedienter Service„, betont der Vorstandsvorsitzende Christoph Helmschrott. Den zeitlichen Rahmen von Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr sowie zusätzlich am Samstagvormittag könnten die Geschäftsstellen gar nicht sicherstellen, so der Sparkassen-Chef.

Jeweils zwei Bildschirme haben die Mitarbeiter – nahezu ausschließlich Bankkaufleute – im Team von Servicecenter-Leiterin Ursula Bachmayer vor sich, um bei den mit Head-Sets geführten Telefonaten sofort auf alle relevanten Informationen zugreifen zu können. Rund 95 Prozent aller Serviceanfragen von Sparkassen-Kunden würden „fallabschließend“ gelöst wie Rudolf Marx hervorhebt. Er betont: „Wir sind explizit kein Call-Center.“

Ihm zufolge bearbeiten mit den in Passau am Stammsitz Nikolastraße eingesetzten Kräften insgesamt 27 Experten um die 300.000 Anfragen pro Jahr. Viele Wege führen ins Kunden-Servicecenter – klassisch über das Telefon, aber auch über WhatsApp und E-Mail.

„Da können wir uns wirklich sehen lassen“, erklärt Christoph Helmschrott, der die neue Einrichtung in Vilshofen als „das vielleicht modernste Kunden-Servicecenter in der Region“ bezeichnet. „Wir haben wirklich investiert in viele Mitarbeiter und die Räume.“ Ergänzend zu den Ausführungen des Vorstandsvorsitzenden sieht Multikanal-Vertriebsdirektor Marx darin ein Zeichen, dass „wir uns als Sparkasse für die Region verstehen und auch mal in die Fläche gehen.“

Das Kunden-Servicecenter bedeutet laut Marx maximale Flexibilität für die Kunden, von denen inzwischen rund 60 Prozent im privaten Bereich und weit über 80 Prozent auf dem geschäftlichen Sektor Online-Banking nutzen – Tendenz steigend. Alles, was vor zehn Jahren ausschließlich mit dem persönlichen Berater unter vier Augen geklärt worden ist, läuft jetzt über das Kunden-Servicecenter. Umso wichtiger ist den Verantwortlichen der Sparkasse Passau die Sicherheit bei Bankgeschäften über das Internet-Portal, das Sparkassen-Kunden möglichst barrierefrei zur Verfügung steht. „Datenschutz ist sehr wichtig“, sagt Rudolf Marx.

Als ein Schlagwort für den Service von A bis Z nennt Christoph Helmschrott die Video-Legitimation. Den breiten Leistungsumfang skizzierte er anhand der Sorten- und Edelmetall-Bestellung. Sogar solche nicht alltäglichen Aktionen ließen sich über das Kunden-Servicecenter abwickeln – sicher und bequem von der Couch aus.

Credit: PNP 19.03.2019 - Foto Brunner

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