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Sparkasse stoppt Betrüger!

eingestellt von Verena Wimmer am 1. Oktober 2018

Perfide Vorgehensweise: Eine redegewandte Anruferin gab sich im Kunden-Servicecenter der Sparkasse Passau als altbekannte Kundin und Chefin einer Rechtsanwaltskanzlei aus und erteilte einen größeren Überweisungsauftrag unter Angabe der Kontonummer und des Geburtsdatums. Die Kartennummer war angeblich momentan nicht verfügbar – aufgrund dessen wurde das Gespräch an die Mitarbeiterin in der Firmenkunden-Abteilung weitergeleitet. Dort wurde der Auftrag nochmals mündlich in dieser eloquenten Weise erteilt und mit zwei Mails in kürzester Folge unter vorgegaukelter und scheinbar richtiger Rechtsanwaltskanzlei-Mail-Adresse „untermauert“. Unsere Mitarbeiterin schöpfte jedoch Verdacht und vergewisserte sich telefonisch bei unserer Kontoinhaberin – Betrug!

Zwischenzeitlich erkundigte sich die Betrügerin nochmals telefonisch – diesmal vergeblich bei einer weiteren Kollegin in der Firmenkunden-Abteilung – hier erschien nun sogar die scheinbar korrekte Telefonnummer der Rechtsanwaltskanzlei auf dem Display! Mit einem weiteren Mail („Meine Bürokraft hat gerade angerufen…“) unternahm die Betrügerin einen letzten Versuch.

Die vorbildliche Vorgehensweise unserer Mitarbeiterinnen verhinderte auch diesen Betrugsversuch. Dieser Fall zeigt, wie wichtig eine sorgfältige Legitimation von Kunden ist, wenn diese telefonisch Kontakt aufnehmen.

 

Dies war leider nicht der einzige Betrugsversuch in diesem Jahr. Allerdings hatten die Betrüger heuer keinen Erfolg. Alle in 2018 in der Sparkasse Passau aufgetretenen Fälle konnten zu 100 % enttarnt und die Kunden vor möglichen Schäden bewahrt werden. Die Sparkassen-Mitarbeiter sind sehr gut geschult und werden regelmäßig auf neue Betrugsmaschen – beispielsweise Enkel-Tricks, Telefonanrufe durch angebliche Microsoft-Mitarbeiter – hingewiesen und haben ein gutes Auge, wenn Zahlungen nicht zum normalen Verhalten des Kunden passen. Im Zweifel fragen die Mitarbeiter direkt bei den Kunden nach.

 

So geschehen zum Beispiel bei einem jungen Mann, von dessen Konto fast 800 Euro nach Litauen überwiesen werden sollten. So stand es zumindest auf einem am PC ausgedruckten und mit Kuli unterschriebenem Beleg. Doch bei der Überprüfung der Unterschrift wurden unsere Mitarbeiter stutzig und riefen den Kunden an. Betrug verhindert!

 

Als technische Unterstützung steht ein EDV-System zur Verfügung, das die Zahlungsströme auf Auffälligkeiten untersucht. Durch die Kombination aus sensiblen Mitarbeitern und Technik ist bei der Sparkasse Passau bisher kein einziger Kunde nur auf einem Euro Schaden sitzen geblieben.

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