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Interview mit Ludwig Fuller

eingestellt von Werner Moser am 8. August 2018

Einblicke in den Alltag als Generalbevollmächtigter für das Firmenkunden-geschäft der Sparkasse Passau. Seit über 30 Jahren ist der gebürtige Vilshofener nun in der Sparkasse Passau tätig.

 

Angefangen 1980, mit kurzen Zwischenstationen 1992 zur Bayerischen Landesbank und zur Deutschen Kreditbank (jeweils als Abteilungsleiter Firmenkunden) ist Ludwig Fuller seit 2012 stellvertretendes Vorstandsmitglied und Generalbevollmächtigter für das Firmenkundengeschäft der Sparkasse Passau. Firmenkunden und Fuller, das ist schon immer eine untrennbare Einheit, wie der kurze Blick in den Werdegang zeigt.

Was reizt dich am Firmenkundengeschäft?
Der Einblick in die verschiedensten Branchen, das gute Gefühl ein klein wenig was dazu beigetragen zu haben, wenn Firmen bei uns in der Region investieren und erfolgreich sind. Vor allem aber der Kontakt zu den Menschen, also den Unternehmern und Unternehmerinnen. Denn je erfolgreicher Unternehmer/innen sind, umso „einfacher und normaler“ gestrickt sind sie.

Welche Eigenschaften sollte ein guter Firmenkundenbetreuer mitbringen?
Betriebswirtschaftliches Know-how, Interesse an allen Wirtschaftsthemen und gesellschaftlichen Themen bzw. Entwicklungen sowie vor allem ein breites Kreuz und gute Nerven.

Vor welchen aktuellen Herausforderungen stehen unsere mittelständischen Unternehmen?
Aktuelle Herausforderungen sind:
– Die Digitalisierung bzw. die Auswirkungen daraus auf die Geschäftsmodelle unserer Firmen und das in einer Veränderungsgeschwindigkeit, die enorm ist.
– Der Arbeitskräftemangel (nicht nur Fachkräfte), wo es endlich ein vernünftiges Zuwanderungsgesetz braucht und wo natürlich auch die Digitalisierung/Automatisierung helfen kann.
– Der zunehmende Protektionismus, der zu einer De-Globalisierung der Weltwirtschaft führen kann, was mir Sorge bereitet.

Was verändert sich für unsere Firmenkunden in den nächsten fünf bis zehn Jahren?
Das pauschal zu beantworten wäre unseriös. Es wird Branchen geben, die einem enormen Veränderungsprozess unterliegen, wie z.B. die ganze Automobilbranche und es wird Bereiche geben, wo sich weniger viel ändert. Aber eines ist klar – nix wird so bleiben wie es ist und das ist ja auch gut so, denn Veränderungen bieten immer auch Chancen.

Spielen auch Direktbanken im Firmenkundengeschäft eine Rolle?
Ja, aber Gott sei Dank was das Kreditgeschäft angeht, eher (noch) nur für kleinere Beträge. Aber der „Robo-Advisor“ ist auch da auf dem Vormarsch. Das komplexe Firmenkundengeschäft wird m. E. aber noch sehr lange ein Geschäft von Mensch zu Mensch bleiben. Und das ist ja ganz klar unsere Stärke, dass wir die Menschen mit ihren Sorgen, Nöten und Besonderheiten kennen, dass wir als Netzwerker fungieren und viel an Mehrwert bieten gegenüber den Direktbanken.

Was zeichnet für dich die Sparkasse Passau aus?
Regionalität, Menschlichkeit, Ehrlichkeit und Kompetenz. Denn wir sind wirklich kompetent und gut – leider mangelt es uns Sparkasslern oft am Selbstbewusstsein – völlig zu Unrecht!

 

Ludwig Fuller persönlich
 

Frühaufsteher oder eher Morgenmuffel?
Dank Anton, unserem Hund, mittlerweile Frühaufsteher.

Wie sieht die erste Stunde deines Tages aus?
Unspektakulär und eher wortkarg – dann Kaffee.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Enorm abwechslungsreich, wobei ich mich manchmal selber wundere, was man so alles in einen Arbeitstag reinpacken kann. Und Gott sei Dank mit vielen Kontakten zu Menschen, zu Kollegen und zu Kunden. Denn mir liegt echt viel an den Menschen.

Gab es einen Menschen in deiner beruflichen Laufbahn, der dich geprägt oder verändert hat?
Da gab es Einige von denen ich versucht habe mir was abzuschauen. Von dem Einen der anständige und respektvolle Umgang mit Menschen, vom Anderen fachliche Dinge und Methodenkompetenz. Und von meinem Vater die Grundhaltung „Es geht immer weiter, wenn Du es nur willst.“ – und aufgeben gibt es bei mir auch nicht.

Welchen Beruf haben sich deine Eltern für dich vorgestellt?
Weiß nicht, die haben mir da nicht reingeredet. Ich habe aber in der Schule mal einen Berufstest gemacht und da ist dann Tankwart rausgekommen. Im Rückspiegel betrachtet war Banker dann doch wohl die bessere Wahl für mich :)

Was war die beste Entscheidung in deiner beruflichen Laufbahn?
Insgesamt fünf Jahre zur BayernLB bzw. zur DKB zu gehen, denn ich habe ich viel gelernt, insbesondere was Kundenakquisition angeht und schnell gemerkt, dass die auch alle nur mit Wasser kochen.

Für welche drei Dinge in deinem Leben bist du dankbar?
Dem da oben danke ich dafür, dass ich eine gesunde Familie habe und selber gesund und glücklich bin. Das reicht – mehr brauche ich nicht.

Was hast du dir in der letzten Zeit für dich gegönnt?
So alle zwei bis drei Monate mal ein nettes Wellnesswochenende in den Bergen.

Wie oder wo entspannst du am liebsten?
In den Bergen, beim Bergwandern oder im Winter beim Skitourengehen.

 

 

 

 

 

 

Was machst du gar nicht gerne und schiebst es immer wieder auf?
Bitte meine Frau fragen :)  (Anmerkung der Redaktion: Da fragen wir nach!)

Welche Musik hörst du im Auto?
Nix Besonderes.

Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust? Oder beschreibe dich mit drei Worten.
Fleißig, ehrlich, bodenständig.

Über welches Talent würdest du gerne verfügen?
Ich würde gerne viele Sprachen sprechen, bin aber (noch) zu faul um das zu anzupacken.

Wo bleibst du beim zappen im Fernsehen immer hängen?
Tagesschau, Tagesthemen oder „heute-journal“ ist ein Muss. Und jetzt bitte nicht lachen, aber: „Das Dschungelcamp“ – das tue ich mir schon an und dann schimpft meine Frau immer. Ich beobachte dabei gerne die Menschen und mache mir ein Bild, ob sie ehrlich zueinander sind, ob sie falsch spielen oder Intrigen schmieden. Eine gute Menschenkenntnis ist ja im Firmenkundengeschäft wichtig.

Wohin geht die nächste Reise? Und was darf im Urlaubskoffer auf keinen Fall fehlen?
Island. Meine Tourenski.

Welche Frage wurde dir noch nie gestellt, die du gerne beantworten würdest?

Was wünschst Du Dir von Deinen Kolleginnen und Kollegen der Sparkasse im Hinblick auf ’s Geschäft?
Dass sie alle Informationen zu Investitionen, die unsere Mitarbeiter im privaten Umfeld, von Freunden, in Vereinen oder sonst wo mitbekommen, weiterleiten. Das hilft uns, damit wir bei der Marktausschöpfung besser vorankommen. Denn da haben wir noch richtig Luft nach oben.

Herzlichen Dank. Geführt wurde das Interview von Werner Moser, Multikanalmanagement.

 

 

 

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